Stephan Schmidheiny

Die Avina Stiftung wurde 1994 von Dr. Stephan Schmidheiny gegründet. Stephan Schmidheiny hat als Industrieller und Pionier die Tradition seiner Familie auf ganz eigene Weise weitergeführt und damit Industriegeschichte geschrieben. Neben seinem Engagement in der Wirtschaft begleitete Stephan Schmidheiny auch die politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungen stets eng. Als Berater der UNO und der OECD, als Redner, Buchautor, Gründer des World Business Council for Sustainable Development und Schöpfer des Begriffs Ökoeffizienz verlieh er der Debatte über die nachhaltige wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung weltweit wichtige Impulse.

Schon früh beschäftigte er sich mit der unternehmerisch geprägten Philanthropie. Neben der Avina Stiftung schuf Stephan Schmidheiny in der Schweiz auch die Alexander Schmidheiny Stiftung. In Lateinamerika sind seine Stiftungen Fundes, die Fundación Avina und MarViva aktiv. Gespiesen werden die lateinamerikanischen Stiftungen vom gemeinnützigen Viva Trust, dem Stephan Schmidheiny 2003 seine industriellen Beteiligungen in der Region vermacht hat. Die Stiftungen von Stephan Schmidheiny haben bisher mehr als 500 Mio. Franken in gemeinnützige Projekte investiert.

stephanschmidheiny.com
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Organisation

Stiftungsrat

  • Dr. Stephan Schmidheiny, Präsident
  • Heinz Hefti, Vergabungsausschuss
  • Elisabeth Meyerhans Sarasin, Vergabungsausschuss
  • Marcel Nauer, Vergabungsausschuss
  • Dr. Viktoria Schmidheiny

Der Stiftungsrat der Avina Stiftung ist verantwortlich für die Strategie und die wirksame Umsetzung des Stiftungszwecks. Er führt Avina nach den Grundsätzen der Good Foundation Governance. Für das operative Geschäft ist die Geschäftsstelle zuständig. Sie bereitet die zu treffenden Entscheide zu Handen des Stiftungsrats vor. Der Vergabungsausschuss des Stiftungsrats beschliesst über die geförderten Projekte; inhaltlich oder volumenmässig ausserordentliche Projekte werden dem Präsidenten zum endgültigen Entscheid vorgelegt. Die Stiftungsräte erhalten für ihr Engagement keine Sitzungsgelder oder anderen Entschädigungen.

Die Bücher der Avina Stiftung werden von der ORG Ostschweizerischen Revisionsgesellschaft AG nach schweizerischen Standards geprüft. Die Avina Stiftung untersteht der Aufsicht der Eidgenössischen Stiftungsaufsicht.

Geschäftsstelle

  • Sibylle Feltrin, Geschäftsführerin
  • Barbara Wilhelm, Projektadministration

Avina in Zahlen

Unterstützung nach Förderbereich im Jahr 2016 (in CHF)

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Förderung nach Regionen im Jahr 2016 (in CHF)

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Avinas Netzwerk

Die Avina Stiftung geht aktiv Partnerschaften mit anderen gemeinnützigen Stiftungen ein und vernetzt Personen und Organisationen, die sich mit ähnlichen Fragestellungen befassen. Unsere Projekte profitieren so von einem Netzwerk unterschiedlicher Kompetenzen und Erfahrungen und einer grösseren Breitenwirkung.

Avina geht bewusst auch Risiken ein. Wir leisten ganz gezielt auch Anschubfinanzierungen und ermöglichen es Projekten so, sich zu bewähren. Dies schafft die Voraussetzung, dass sich in einer zweiten Phase weitere – auch kommerzielle – Investoren ebenfalls an den Projekten beteiligen.

Wir schätzen unsere Partner als wertvolle Quellen für den Erfahrungsaustausch, für den Erwerb von neuem Wissen und die Weiterentwicklung einer professionellen Stiftungstätigkeit.

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Eng verbunden ist die Avina Stiftung mit der Alexander Schmidheiny Stiftung, die sich auf lokale Initiativen in der Heimat der Schmidheinys, dem Rheintal, konzentriert. Stephan Schmidheiny gründete die Alexander Schmidheiny Stiftung 1993 im Gedenken an seinen jung verstorbenen Bruder Alexander.

alexanderschmidheinystiftung.ch
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Die Avina Stiftung ist eng verbunden mit der gemeinnützigen Fundación Avina, die in Lateinamerika tätig ist und die 2001 aus der Avina Stiftung hervorgegangen ist.

Die Fundación Avina ist heute über ein Netzwerk von physischen und virtuellen Geschäftsstellen in 15 Ländern Lateinamerikas präsent. Sie will konkrete und relevante Veränderungen unterstützen, die zu einer nachhaltigen Entwicklung in Lateinamerika führen.

Die beiden Organisationen sind heute finanziell und organisatorisch voneinander unabhängig. Wir arbeiten aber regelmässig zusammen, um den Austausch zwischen Europa und Lateinamerika zu fördern.

avina.net
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Zur Vertiefung der Beziehungen zwischen Europa und Lateinamerika arbeitet die Avina Stiftung gezielt mit der Initiative Fundes zusammen. Stephan Schmidheiny gründete die Stiftung Fundes 1984 mit dem Ziel, die Privatwirtschaft in Lateinamerika nachhaltig zu stärken. Fundes engagiert sich für Mikro-Unternehmen und KMU und ist heute in 10 Ländern Lateinamerikas aktiv.

fundes.org
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Zusammen mit Erica Knie rief Stephan Schmidheiny 2002 die Fundación MarViva ins Leben. Die Stiftung fokussiert sich auf die Erhaltung und die nachhaltige Nutzung des marinen Lebens und der Küsten im östlichen tropischen Pazifik. MarViva ist heute in Costa Rica, Panama und Kolumbien aktiv.

marviva.net
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2003 vermachte Stephan Schmidheiny seine industriellen Beteiligungen in Lateinamerika dem von ihm errichteten Viva Trust. Der Viva Trust investiert einen beträchtlichen Teil des Gewinnes aus den industriellen Aktivitäten in die Fundación Avina und in andere philanthropische Aktivitäten und trägt so langfristig zur Entwicklung in Lateinamerika bei.

viva-trust.com
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Die Avina Stiftung zählt zu den elf Gründungsmitgliedern von SwissFoundations. Die Vereinigung der gemeinnützigen Förderstiftungen der Schweiz will mit starker und unabhängiger Stimme das Image und die Entwicklungsmöglichkeiten von Förderstiftungen in der Schweiz verbessern.

Für eine wirksame Führung von Stiftungen hat SwissFoundations mit dem Swiss Foundation Code einen Orientierungsrahmen für eine moderne Foundation Governance entwickelt. Avina hält diese Grundsätze aus Überzeugung ein.

swissfoundations.ch